Februar 2007

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Datum Katze Tagebucheintrag
15.02.2007







Seppel, Lucie, Minou
Ja, uns gibt es noch. Nach so langer Zeit haben wir unseren Zweieiner endlich mal überredet auch unser Tagebuch weiter zu schreiben.
Es ist so viel passiert in der langen Zeit. Wir sind inzwischen mit unseren Zweibeinern umgezogen. Weg vom kalten Cleeberg und ab nach Ranstadt in unser neues Katzenhaus. Wurde ja auch langsam mal Zeit, dass die beiden unsere neune Hütte fertig bekommen.
Nach Katzenart haben wir uns zuächst natürlich gesträubt in die Transportboxen zu gehen. Doch mit Leckerlis und ein wenig Gegenwehr sind wir dann doch in die Boxen gegangen (worden).
Als wir dann endlich in unserer neuen Wohnung angekommen sind wurden wir alle drei gleichzeitig aus unseren Transportboxen entlassen. Also nix wie raus und umschauen. Wow...viel Platz aber fertig sind unsere Büchsenöffner noch lange nicht. Die Möbel und Kisten stehen überall rum. Das macht aber nichts, denn da haben wir viel zum Verstecken und Klettern.

Seit dem Umzug wurde viel gebaut, gewerkelt und krach gemacht. Wir sind dann immer dem Schnurbartträger aus dem Weg gegangen, damit er in Ruhe bauen kann. Dafür haben wir dann Abends immer viele Streicheleinheiten bekommen. Lieb sein lohnt sich also. Das müssen wir uns merken.

Was uns wirklich gefällt sind diese durchsichtigen Wände, die bis auf den Boden gehen. Da brauchen wir also nicht mehr erst mit Anstrengung auf die Aussichtsplattform springen, sondern können ganz bequem auf unseren Matten sehen, was sich so alles in der Nachbarschaft so tut. Das haben die beiden Zweibeiner gut gemacht.

Uns gefällt auch, dass wir in jeden Raum kommen, denn Türen gibt es keine. Ist schon lustig mit anzusehen, wenn die Beiden sich hinlegen und sich mit Stofffell zudecken.
Und dann kommen wir, schleichen ums Bett rum, hüpfen rein, legen uns ans Kopf- oder Fußende, und hüpfen wieder raus um nach unten zu gehen. Denn da steht unser Fressen. Dann wiede hoch und das ganze Spielchen wiedere von vorn.

Aber zwei Türen gibt es doch. Zu gerne würden wir mal dahinter schauen. Doch die Dosenöffner machen die immer zu. Und wenn dann einer oder beide dahinter verschwunden sind, dann ist da plötzlich ein riesen Krach und wir verstecken uns lieber. Wenn dann die Tür wieder aufgeht, dann werden bunte, flache Steine durch die Gegend getragen. Die legen die dann auf den Boden und matschen mit so einem grauen Zeug rum. Wir haben es schon versucht, aber die flachen Steine lassen sich nicht verschieben. Gerne hätten wir mal ein paar neue Muster gelegt. Aber man gewöhnt sich an jeden Anblick.

Zur Zeit wird unsere Dosenöffnungszentrale gestaltet. Sieht nicht schlecht aus und wir können es kaum noch erwarten, wenn unsere Büchsen endlich in angemessener Umgebung geöffnet werden.

Soviel erstmal von uns und unseren zweibeinern.
Es grüßen mit einem Miau
Seppel, Lucie und Minou

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