Juni 2007

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Datum Katze Tagebucheintrag
4.06.2007







Seppel, Lucie, Minou
Katzenkinder, wie die Zeit vergeht. Unser neues Heim hat sich in den letzten Wochen und Monaten sehr verändert. Die Zweibeiner wuseln ständig irgendwo rum.

Seppel:
Das Schlafzimmer, wo die großen sich nachts hinlegen ist fertig. Tagsüber nehmen Minou und ich das schöne, neue und vor allem große Bett in beschlag. Das ist richtig gemütlich.

Lucie:
Ich liege meist auf dem alten Schlafsofa in einem Raum, den die Zweibeiner "Katja's Zimmer" nennen. Da ist's inzwischen auch schön gemütlich. und es gibt viele neue versteckmöglichkeiten. Und vor allem habe ich da vor dem nervigen Seppel meine Ruhe. Ich kann den nicht leiden und gehe ihm immer aus dem Weg.

Minou:
Das ist hier wie auf einem Abenteuerspielplatz. Ständig gibt es neue Klettermöglichkeiten, neue Verstecke. Das machen die Dosenöffner wirklich gut. Aber mich beschleicht das Gefühl, dass damit irgendwann Schluss sein wird. Die beiden Großen reden immer davon, dass ja bald alles fertig sei. Schade. So wie es zur Zeit ist, ist es viel Interessanter.

Alle:
Wir sind auch immer schön brav, naja meistens jedenfalls, und lassen die Zweibeiner in Ruhe, wenn sie unser Katzenzuhause mal wieder verschönern. Außerdem mögen wir nicht, wenn diese komischen Lärmdinger angemacht werden, mit denen sie Zeugs anrühren und damit die Wände eingeschmieen (Anm. vom Zweibeiner: sie meinen den Scheibenputz).
Aber sobald die damit fertig sind kommen wir neugierig, wie wir nun mal sind, um die Ecke und kontrollieren was da gemacht wurde. Es kann sich sehen lassen, was die beiden Futterbringer da machen. Wir bekommen so nach und nach ein richtig schönes Heim. Auch die Böden ändern sich. Wo wir vorher noch volle Kanne rumtoben können, wird es auf einmal rutschiger. Laminat nennen die das. Da müssen wir jetzt etwas langsamer um die Ecken.

Auch wenn unsere Zweibeiner viel arbeiten haben sie doch immer Zeit für uns. Wenn sie nach der Arbeit draußen auf dem Balkon sitzen, dann bekommen wir alle unsere Streicheleinheiten und zuwendung. Manchmal könnte es schon etwas mehr sein. Aber da sind wir mal nicht so. Schließlich arbeiten die ja für uns.

So jetzt müssen wir aber Schluß machen, denn wir müssen wieder kontrollieren was der Große heute gemacht hat.

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