März 2009

Zurück

>
Datum Katze /
Zweibeiner
Tagebucheintrag
31.03.209





Ralf
Mal ein kleiner Zwischenstand in Sachen BOB. Oma und Bijou plagt immer noch Durchfall. Inzwischen benutzen sie zwar immer öfter die Katzenklos, doch so einiges landet auch davor oder dahinter. Ob Bavella auch noch Durchfall hat, können wir nicht so genau sagen. Es scheint aber nicht der Fall zu sein.

Letzten Montag konnte ich dann endlich mal eine ausreichend große eine Kotprobe aufsammeln. Und Katja hat am Dienstag noch eine weitere genommen. Die Proben wurden an ein Labor geschickt, um sie auf Giardien usw. zu testen. Da die Katzten sich strikt weigern das Metrodorizin von alleine zu nehmen (schmeckt ja auch ecklig) suchen wir natürlich nach Alternativen.

In Absprache mit der Tierärztin können wir es mit Kohletabletten, Kartoffelpüree mit Hüttenkäse und Fresszusätzen probieren, den Durchfall in den Griff zu bekommen. Wir sind gespannt ob und was hoffentlich uns und den Katzen hilft.

Bijou war inzwischen auch mal für längere Zeit draussen auf der Terrasse. Natürlich unter ständiger Aufsicht. Neugierig hat sie alles beschnüffelt und erkundet. Oma hält im Moment nicht viel von Frischluft. Und Bavella interessiert es auch noch nicht. Aber mit steigenden Temperaturen und Sonne werden die Beiden bestimmt auch noch mutiger.

09.03.2009





Ralf
Einen kurzen Zwischenstop auf dem Weg nach Hause habe ich eingelegt. Noch 3 Katzenklos, Streu und Malz- und Käsepaste habe ich gekauft. Dazu dann noch Reste von PVC-Teppich. Einmal müssen Reststücke unter bzw. um die Katzenklos gelegt werden, weil hin und wieder doch der Hintern von BOB (Bijou, Oma und Bavella) über den Klorand gehalten wird, wenn sie ihr Geschäft verrichten. Und dann werden noch Stücke da ausgelegt, wo sie sonst noch koten.

Komisch ist dabei, dass grundsätzlich im Katzenklo uriniert wird. Und das mit absoluter Treffsicherit. Daher auch noch 3 zusätzliche Katzenklos. Somit sind im Haus jetzt für 5 Katzen 7 Klos verteilt (mit und ohne Haube) und jedes steht einzeln für sich und 3 stehen noch in Reserve.

Ist das jetzt zu viel, zu wenig oder egal wieviel? Leider können uns BOB ja nicht erzählen was sie wollen. Da können wir nur raten. Und hoffentlich sind wir gut im Raten.

M&M (Mitzko und Minou) halten sich inzwischen nur noch oben auf und beide leiden sehr darunter, dass sie im Moment nur unter Aufsicht rausgelassen werden können. Jedesmal wenn einer in der Nähe einer Tür ist rennen sie los und hoffen raus zu kommen. Und wenn, dann müssen wir aufpassen das uns nicht eine von BOB mit entwischt. Sie sind ja noch nicht geimpft und auch noch nicht sterilisiert. Das müssen wir dann bald machen lassen.

Ich habe dann den Abend damit verbracht, dass ich ständig sämtliche Klos kontrolliert habe und sofort sauber gemacht habe, wenn etwas drinn war. Kurze Zeit später war dann schon wieder was drinn. Langeweile hatte ich also nicht.

Die Tabletten haben BOB heute Abend dann mehr oder weniger ohne sträuben genommen. Bavella hat ihre in Malzpaste versteckt bekommen. Oma und Bijou zeigten aber kein Interesse an irgendeiner Paste. Also habe ich sie zur Fütterzeit von den anderen getrennt und ihnen die Tabletten in Futterstückchen versteckt. In jeweils einem kleinen Napf habe ich dann 2 normale und das präparirte Stück gelegt. die Normalen am Rand und das Präparierte mittig. Prompt wurde das Tablettenstück als erstes gefressen. Bijou hat es zwar gemerkt/geschmeckt, aber sie konnte es nicht mehr auswürgen.

Mit dieser Methode laufe ich allerdings Gefahr, dass sie Futter mit schmeckt nicht verbinden. Also muss ich mir was anderes einfalen lassen. Die Sticks verschmähen sie jetzt schon. Die Tablette alleine direkt zu verabreichen, dazu fehlt mir dann die dritte Hand. Aber das wird wohl leztendlich die Lösung sein. Sollen sie lieber auf mich sauer sein, als das sie kein Futter mehr anrühren.

08.03.2009





Katja & Ralf
Gestern ist Nummer 3 eingezogen. Auch eine Somali, die aus einer katastrofalen Katzenhaltung von geschätzten 40 - 50 Katzen den Weg zu uns gefunden hat.

Im neuen Heim angekommen ist sie erst mal im Keller auf kurze Entdeckungsreise gegangen und hat sich dann für kurze Zeit versteckt. Doch wenige Minuten später hat die Neugier gesiegt und das ganze Haus wurde inspiziert. Auf ihrem Rundgang hat sie dann auch Mitzko und Minou entdeckt. Seit dem hatten wir sie bis heute morgen nicht mehr gesehen.

Im Bad hatte sich unser letzter Neuzugang die Nacht über versteckt. Dank Fussbodenheizung bestimmt kein unangenehmer Platz. Zum Schmusen ist sie dann doch bereit das Bad zu verlassen. Aber nicht auf den eigenen Pfoten, sondern auf der Schulter sitzend.

Einen Namen haben Katja und ich uns auch schon einfallen lassen: Bavella. Ein Name, der uns immer an unsere Urlaubsinsel erinnert.

Somit ist das Trio nun komplett: Oma, Bijou und Bavella. Bijou und Bavella unterscheiden sich kaum voneinander. Mal sehen wie schnell wir sie unterscheiden könnnen. Lediglich die Köpergröße ist ein Merkmal, das uns bis jetzt aufgefallen ist.

Jetzt heißt es alle 5 aneinander zu gewöhnen und bis auf weiteres für Minou und Mitzko den Pförtner machen. Denn natürlich lassen wir die Somali's noch nicht raus auf die Terasse. Aber so schnell als möglich müssen sie geimpft und Bijou und Bavella noch sterilisiert werden. Oma wird nur geimpft, denn für eine Sterilisation bzw. für die Narkose ist sie wohl zu alt. Außerdem zeigt sie nicht wirklich Ambitionen nach draußen zu wollen.

Auch von Bavella gibt es natürlich Bilder.

05.03.2009





Katja & Ralf
Die Verdauung von Bijou und Oma ist hervorragend. Was uns aber noch mehr freuen würde wäre, wenn die 2 ihre Verdauungsprodukte auch in eines der Katzenklos entsorgen würden. Das machen sie nämlich nicht!

Wir finden die Hinterlassenschaften nämlich an allen (un)möglichen Stellen und haben die ganze zeit nichts anderes zu tun, als ständig schnüffelnd durchs Haus zu laufen und die Haufen zu suchen und zu entfernen. Außerdem muss Bijou nach jedem großen Geschäft der Hintern abgeputzt werden. Denn sonst verteilt sie die Reste überall da, wo sie sich niederläßt. Nebenbei müffelt es ganz ordentlich.

Wir hatten gestern schon einen rieen Hals, dass wir die nicht Stubenreinen Viecher wieder abgeben wollten. Doch so einfach geben wir nicht auf. Wir werden uns noch mal mit unserer Tierärztin unterhalten was wir machen können, damit die Scheißkatzen das Katzenklo aufsuchen.

Im Internet findet man ja viele gut gemeinte Tipps. Einige werden wir ausprobieren. Anderes Katzenstreu, Felliway, anderes Futter, oder aber auch den Fressnapf nach der Säuberungsaktion an die Stelle zu stellen. Die Katzenklos sind ja sowieso schon mit mit und ohne Haube. Wir sind gespannt ob irgendwas helfen wird.

Wer noch Tipps hat....wir haben immer ein offenes Ohr

04.03.2009





Bijou
Seit heute werde ich Bijou genannt. Endlich habe ich auch einen Namen.

Gestern bin ich ja mit Oma hier in mein neues Zuhause eingezogen. Kaum angekommen habe ich auch schon meinen neuen Stammplatz gefunden, wie man auf den Bilder erkennen kann.

Da ich sehr selbstbewusst bin, habe ich keine Angst vor den anderen Katzen, die hier schon wohnen. Denen zeig ich schon, dass ich nicht alles mit mir machen lasse.

Ich bin gespannt wie es hier weitergeht. Bis jetzt gefällt es mir. bekomm ich doch auch reichlich Schmuseeinheiten.

Auch von mir gibt es Bilder.

04.03.2009 Oma Jetzt kann ich mich auch vorstellen. Ich werde seit neustem Oma genannt. Weil ich keine Zähne mehr habe und niemand genau weiß wie alt ich wirklich bin.

Als ich gestern in meinem neuen Heim angekommen bin, habe ich mich erst mal umgeschaut und die anderen Mitbewohner kennen gelernt.

So ganz geheuer sind die mir aber noch nicht. Da habe ich mich erst einmal unter das Sofa verzogen. Heute bin ich dann aber schon viel mutiger und habe auch schon viel gefressen. Jetzt hoffe ich, dass ich wieder zu Kräften und etwas Fleisch auf die Rippen bekomme.

Mal sehen wie das hier in meiner neuen Familie so ist. Ich bin schon gespannt.

Bilder von mir gibt es hier.

04.03.2009 (3 Uhr)





Ralf
So gegen 3 Uhr hat Mitzko dann vor dem Schlafzimmerfenster gemaunzt. Also bin ich raus aus dem Bett und habe ihn rein gelassen. Prompt legt sich der Kater ins Bett und ich hatte Mühe auch noch ein wenig Decke abzubekommen. Zwischen Katja und mir hat er es sich dann gemütlich gemacht und alle konnten wieder schlafen.

Oma lag dann heute morgen noch unterm Sofa. Ob sie die Nacht darunter hervor gekommen ist?

Noch ohne Name schleicht einem sofort um die beide und wirft sich vor einem auf den Rücken. Verschmust und verspielt schon so früh am Morgen. Da bleibt für Schläfrigkeit kein Platz.

Unseren dritten Neuzugang werden wir bei der Tierärztin abholen, sobald sich sein Durchfall erledigt hat und sie die Katze ruhigen Gewissen in unsere Obhut übergeben kann.

Jetzt müssen Katja und ich uns erst mal zwei passende Namen ausdenken.

03.03.2009





Katja & Ralf
Wir haben Zuwachs bekommen.

Heute abend waren wir bei unserer Tierärztin. Sie hat wieder 2 Somali's zur Untersuchung aufgenommen, die ein neues Zuhause suchen. Also sind wir hin gefahren und haben uns die Neuzugänge angeschaut. Denn wie sich zwischenzeitlich herausgestellt hat, hat eine von den Katzen, die wir ursprünglich haben wollten, wohl Epilepsie. Diese Somali möchte sie uns nicht geben. Und da die zweite Katze eng mit der kranken Katze verbunden ist, kommt natürlich eine Trennung für alle nicht in Frage.

Eine der neuen Somali hat noch Durchfall, ist aber ein lebendiges Kerlchen. Die nehmen wir bei uns auf. Doch erst mal bleibt sie noch bei der Ärztin, bis die Untersuchung stattgefunden hat.

Der zweite Neuzugang ist ein Bild des Elend. Vollkommen abgemagert, ohne Zähne, das Fell zerzaust und vom Alter unbestimmbar. Sie kann 8 oder 15 Jahre alt sein. Es existieren wohl keine Unterlagen, aus dem sich das Alter bestimmen ließe. Aber verschmust bis über beide Ohren. Wenn man sie streichelt fährt die Hand nur über Knochen. Egal wo man hin packt. Eigentlich ist das nicht die Katze, die unsere Ärztin uns anbieten möchte, doch schnell steht unser Entschluss fest. Wir nehmen Oma bei uns auf. Im Tierheim hätte sie keine Chance vermittelt zu werden und würde bestimmt eingeschläfert werden. Oma hat die Ärztin die Katze genannt und wir finden den Namen passend. Also ist Oma die dritte Katze, die wir aufnehmen.

Einige Katzen sind bei einer Bekannten von der Tierärztin untergebracht. Und diese Bekannte ist dann noch mit Nummer drei vorbeibekommen. Ebenfalls total verschmust. Sie umarmt einen direkt, wenn man sie auf den Arm nimmt.

Wenn man die Geschichte über die Herkunft aller Katzen kennt, könnte man das Heulen kriegen. Eine riesen Horde von Somali's, die vollkommen auf sich allein gestellt sind. Alle bedürfen einer tierärztlichen Behandlung und reichlich Pflege. Wenn Oma schon vom Fell her wieder einen guten Eindruck macht, kann man sich vorstellen wie alle aussehen bzw. ausgesehen haben. Das Fell teilweise verfilzt und mit Kot verschmiert. Oma sieht noch reichlich struppig aus, wird aber bestimmt bald wieder eine ansehnliche Katze und hoffentlich auch wieder was auf die Rippen kriegen. Die noch namenlose Somali ist dagegen wieder ein wahres Prachtstück geworden und hat ein seidenweiches Fell.

Beide haben wir natürlich mitgenommen und waren gespannt auf die Zusammenführung mit Minou und Mitzko. Beim Katzenklo haben wir dann die Transportkäfige geöffnet. Ohne zu zögern sind beide raus gekommen und haben sofort angefangen ihr neues Zuhause zu erkunden. Mitzko und Minou waren erstaunt über die neuen Mitbewohner. Und wir ebenfalls. Außer ein wenig geknurre ist nichts passiert. Das gesamte Haus wurde inspiziert. Jede Ecke, jedes Möbelstück wurde beschnuppert. Total neugierig sind die zwei. Minou und Mitzko haben sich derweil dezent zurück gezogen und abgewartet. Irgendwann ist Oma dann unterm Sofa verschwunden.

Abwechselnd haben Katja und ich uns um alle Katzen gekümmert. Schnell wurden die Fressnäpfe gefüllt und an den Fressplatz gestellt. Doch an Fressen wollte keine Katze denken. Über Nacht wurde dann aber (fast) alles verputzt.

Da Mitzko ja öfters mal draussen rumstromert oder auf der Terrasse sitzt, fällt es uns besonders schwer ihm in der nächsten Zeit die Katzenklappen zu verschliessen. Doch erst mal muss es wohl sein. Katja und ich haben uns deshalb entschlossen Mitzko gegen 22:00 Uhr raus zu lassen. Auf dem Balkon wurde Futter deponiert und eine Transportbox bestellt, damit er sich dort verkriechen kann, wenn er möchte. Anstandslos hat er fast die ganze Nacht draussen verbracht.

Zurück