Juli 2010

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Datum Wer Tagebucheintrag
09.06.2011





Für Minou
Schweren Herzens haben wir heute unsere geliebte Minou auf ihrem letzten Weg begleitet.

Um 9:15 Uhr sind wir zu Tierärztin gefahren und haben Minou von ihren Qualen erlösen lassen. Mit Tränen in den Augen haben wir leise Abschied genommen. Wir hoffen das Minou ihren Weg über die Regenbogenbrücke gefunden hat und jetzt friedlich auf der anderen Seite leben wird und ihre alten Gesellen Lucy und Seppel dort findet. In userem Herzen wird sie immer bei uns sein.

Mach's gut kleine Maus. Wir vermissen dich.

07.06.2011





Dosenöffner
Ein trauriger Anlass bewegt uns dazu mal wieder ein Tagebucheintrag zu schreiben.
Minou sucht ihren Weg zur Regenbogenbrücke. Angefangen hat es , als wir vorgestern festgestellt haben, dass sie apathisch wurde und anfing Katzenstreu zu fressen. Das allein ist schon ein Hinweis auf ein größeres gesundheitliches Problem. Das hat sich dann gestern bei der Tierärztin leider auch so gut wie bestätigt.
Um Minou Blut abzunehmen musste sie leicht sediert werden, sonst hätte sie uns alle am liebsten angefallen. Ein großes Blutbild wird gemacht. Doch unsere Tierärztin meinte, dass wenig Aussicht besteht, dass Minou wieder gesund wird. Die Nieren sind geschädigt und Minou riecht aus dem Maul sehr stark nach Urin. Ein eigentlich untrügerisches Zeichen dafür.
Obwohl Minou trinkt frisst sie kaum noch was. Und wenn sie nicht bald wieder frisst, dann werden wir sie bald gemeinsam über die Regenbogenbrücke führen müssen. Mit diesen Gedanken sind wir dann nach Hause gefahren und haben beschlossen es nicht so lange zu vesuchen, wie wir es mit Lucie gemacht haben. Wir möchten, dass Minou in Würde und ohne zu leiden ihren Weg beschreiten kann.
Morgen werden wir das Ergebnis der Blutuntersuchung erfahren und wir bereiten uns jetzt schon auf den schwersten Entschluß vor, denn ein Tierbesitzer irgendwann ein mal treffen muss. Auch wenn es uns wahnsinnig schwer fällt. Ein Fünkchen Hoffnung bleibt uns ja trotz allem.
07.06.2011





Oma
Stellvertretend für alle Katzen schreibe ich hier. Wir merken alle, dass etwas nicht stimmt. Heute sind unsere Zweibeiner ganz schnell verschwunden, als sie Minou in den Transportkorb gesteckt haben. Nach einiger Zeit sind sie dann wieder zurück gekommen. Minou war schlapp und konnte kaum noch laufen. Sie ist sehr krank und wir fühlen die Sorgen, die sich die Menschen um sie machen. Doch trotz aller Bemühungen die Menschen ein klein wenig abzulenken ging ihr Gedanke und ihre Worte immer wieder zu Minou, die sie einfühlsam betreuen.

Es wir wohl so sein, dass uns Minou bald verlassen muss. Soviel haben wir verstanden. Und die Zweibeiner wollen ihr den Weg so einfach und leidensfrei wie möglich gestalten. Aber dürfen und sollten wir nicht ein wenig hoffen?

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